Editionen


Volltranskription des ›Parzival‹ aus der Handschrift St. Gallen, Stiftsbibliothek,
Cod. 857, S. 5-288

Hinweis:

Die Darstellung von Sonderzeichen erfolgt mit Unicode (z.B. uͦ für , d.h. u mit Superskript o). Wenn die Sonderzeichen nicht korrekt angezeigt werden, fehlt auf Ihrem Rechner eine Schriftart, die diesen Bereich von Unicode abdeckt. Eine korrekte Anzeige kann durch die Nutzung der Schriftart "Junicode" erzielt werden (Link zur Junicode-Homepage mit kostenloser Download-Möglichkeit).

Die Editionsproben entstammen unterschiedlichen Projektphasen. Hieraus erklären sich gewisse Abweichungen wie etwa die Tendenz, Varianten im syntaktischen Kontext oder aber punktuell als Einzelwortvarianten zu erfassen. Die derzeit im Projekt erarbeitete Edition stellt hier Einheitlichkeit her und wird den Einzelwortvarianten den Vorzug gegeben, da der syntaktische Kontext jederzeit über die beigegeben Volltranskriptionen ermittelt werden kann.

Verfügbare Editionsproben:

Editionen nach Fassungen (Erläuterungen)
- Verse 19.1 - 24.30
- Verse 184.1 - 184.30
- Verse 249.1 - 255.30
- Verse 311.1 - 313.30
(Erarbeitet in einer wissenschaftlichen Übung mit Studierenden der Universität Bern im Herbstsemester 2009.)
- Verse 453.1 - 455.30
- Verse 469.1 - 469.30
- Verse 501.1 - 501.30
- Verse 738.1 - 745.30
- Verse 758.1 - 761.30
- Verse 782.1 - 782.30
- Verse 794.1 - 797.30
- Verse 804.1 - 806.30
- Verse 827.1 - 827.30

Eintexteditionen (Erläuterungen)

Parzival 1.15 - 1.25

Parzival 107.1 - 107.30
(mit Trankriptionen des Abschnitts 103.15 - 125.26)

Parzival 111.14 - 114.7
(Erarbeitet in einer wissenschaftlichen Übung mit Studierenden der Universität Basel im Wintersemester 2003/04.)

Parzival 249.1 - 255.30
(In dieser Edition wird ein normalisierter Text der Fassung *G im Apparat berücksichtigt; durch Aufruf der Fassung *G im Transkriptionsfenster können die beiden Fassungen *D und *G synoptisch verglichen werden; dabei ist zu berücksichtigen, dass in den mit Fassung *D identischen kritischen Text mitunter Zusatzverse oder rot markierte Zwischenüberschriften aufgenomen sind, die nicht zu *D gehören, sondern lediglich eine Verknüpfung mit dem Apparat ermöglichen sollen.)

Parzival 316.25 - 319.21
(Erarbeitet in einer wissenschaftlichen Übung mit Studierenden der Universität Bern im Wintersemester 2006/07.)

Parzival 793.17 - 799.12
Eine dynamisch-synoptische Edition der Verse 795.20 - 797.18 (Testversion) finden Sie hier.


Erläuterungen zu den Transkriptionen:

Die Buchstaben sind in der Regel getreu der Handschrift wiedergegeben (auch u/v). Doch werden besondere Buchstabenformen (wie Rund-s, Brezel-s, Schaft-s) nicht unterschieden.
Diakritische Zeichen werden, sofern der Font Mediaevum installiert ist, als solche dargestellt. Schrägstriche (z.B. über i) werden nicht erfasst; Zirkumflex wird gemäß der Handschrift transkribiert.
Wortgrenzen sind gemäß der Handschrift beibehalten; in Zweifelsfällen werden Vorsilben jedoch an das Folgewort angeschlossen. Abkürzungen werden in Klammern aufgelöst, z.B.: d(er), vo(n).
Unlesbarkeit aufgrund von materieller Beeinträchtigung wird durch ::: ausgezeichnet.
Für Angaben zur materiellen Beschaffenheit der Handschrift (u.a. zu Schreiberkorrekturen, Rasurstellen, Initialschmuck) wird ein Tagging-System verwendet, das auf der Benutzeroberfläche durch bestimmte Farbkodierungen in Erscheinung tritt.


Erläuterungen zu den Farbkodierungen:

[Sofern nicht anders angegeben, beträgt die Schriftgröße 12 Punkt.]

Seitenangaben: blaue Markierung (z.B.: Bl. 10vb).

Versangaben: schwarze Fettmarkierung (z.B.: 111.14).

Initialen: rot, Größe: 14 Punkt (z.B. Wan).

Nicht ausgeführte Initialen: rot, Größe: 10 Punkt. Hat der Schreiber den Initialbuchstaben vorgeschrieben, wird dieser eingesetzt (z.B.: DArnach), in allen anderen Fällen steht der Stellvertreter x (z.B.: xer).

Rubrizierungen: rosafarbig (z.B.: Gamuret).

Überschriften: rotfarbig (z.B.: Her parcifal).

Vom Schreiber ausgeführte Korrekturen: Das korrigierte Wort steht in hellgrauer Farbe (für unlesbare Buchstaben steht *), das Korrekturresultat steht in grüner Farbe (z.B.: begin* begind).

Von einem späteren Korrektor ausgeführte Korrekturen: Das korrigierte Wort steht in hellgrauer Farbe (für unlesbare Buchstaben steht *), das Korrekturresultat steht in türkiser Farbe (z.B.: demut demt).

Von einem späteren Korrektor ausgeführte Nachträge: türkise Farbe (z.B.  vnde vohet hie sine kintheit an).

Wenn die Korrekturen durch Rasur erfolgen, stehen die korrigierten Buchstaben und Wörter auf grauem Hintergrund (z.B. in: Dar * inne).

Superskripte, die nicht eindeutig identifizierbar sind, erscheinen als übergeschriebene "x" (z.B. uͯ).

Hochgestellte Buchstaben bzw. Buchstabengruppen werden als solche bezeichnet (z.B.: werdchlichen).

Unlesbare Stellen aufgrund von Fragmentverlust sind durch "x" ausgezeichnet, deren Zahl sich auf die Zahl unlesbarer Buchstaben bezieht; bei drei und mehr unlesbaren Buchstaben steht einheitlich xxx .

Unlesbare Stellen aufgrund anderer Beeinträchtigungen erscheinen als ::: .

Zuletzt geändert am 26. September 2011.
© Parzival-Projekt Universität Bern